Implantologie

Sicherer Halt für Implantate durch Knochenaufbau

In enger Abstimmung mit Ihrem behandelnden Hauszahnarzt

Aufbau des Kieferknochens

Ein Knochenaufbau ist ein Behandlungsverfahren, um den Kieferknochen für eine Implantation vorzubereiten. Damit ein Implantat sicher verankert werden kann, muss die Knochenschicht hoch, breit und dicht genug sein. Das ist nicht immer gegeben: Wenn Zähne bereits vor längerer Zeit verloren gegangen sind, fehlt der Druck über die Zahnwurzeln auf den Knochen. Dadurch bildet er sich nach und nach zurück – ähnlich wie Muskeln, die nicht trainiert werden.

Dr. Darafsch Kawa
Ihr Facharzt für MKG

  • Knochenaufbau minimal und ausreichend
  • Stabilität als langfristiger Erfolgsfaktor
  • Individuelle Konzepte
  • Von Eigenknochen über Ersatzmaterialien
  • Wir erläutern Ihnen die gängigen Vor- und Nachteile der Verfahren im persönlichen Gespräch

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Knochenaufbau (Augmentation)

Mit dem Begriff Knochenaufbau (Augmentation) werden unterschiedliche Verfahren bezeichnet, die sich in Aufwand, Schwierigkeit und den damit verbundenen Kosten deutlich voneinander unterscheiden. Die Praxisklinik Dr. Kawa für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Freiburg bietet Ihnen unterschiedliche Methoden des Knochenaufbaus, die wir individuell für jeden Patienten auswählen und Ihnen gerne im persönlichen Gespräch erläutern.

Die verschiedenen Knochenaufbauverfahren im Überblick

Ein wichtiger Unterschied ist, ob ein Knochenaufbau aufgrund fehlender Knochenhöhe oder reduzierter Knochenbreite erforderlich ist. Die knöcherne Wiederherstellung der Breite des Kieferknochens ist deutlich einfacher zu realisieren als die Gewinnung an Knochenhöhe. Das gilt allerdings nicht für den Sinuslift, der ein sehr sicheres Verfahren darstellt, um den knöchernen Boden der Kieferhöhle aufzubauen. Beim Knochenaufbau kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz. Die anatomischen Verhältnisse und das Ausmaß des Knochenmangels bestimmen die geeignetste Methode des Knochenaufbaus.

Dem Einsetzen eines Zahnimplantats geht zumeist eine Extraktion des beschädigten Zahns voraus, der ersetzt werden soll. Fehlt der Zahn, kommt es in der Regel zum Verlust von Kieferknochen. Ein möglichst vollständiger und gesunder Kieferknochen ist jedoch wiederum die Voraussetzung, um künstliche Zahnwurzeln (Implantate) sicher zu verankern. Deswegen hat man sich in der Zahnmedizin schon seit langem damit beschäftigt, wie man bei der Zahnextraktion möglichst günstige Voraussetzungen schaffen kann, um das Knochenmaterial optimal auf das Einsetzen eines Implantats vorzubereiten. Eine Technik ist hier die sogenannte Socket Preservation.

Socket Preservation bedeutet übersetzt „Erhalt des Zahnfachs (Alveole)“. Diese Bezeichnung ist allerdings ein bisschen unpassend gewählt, da bei der Socket Preservation das Zahnfach nach dem Ziehen des Zahnes nicht erhalten wird, sondern stattdessen die Knochenregeneration unter Erhalt der Knochenwand gefördert wird. Das Ziel der Socket Preservation besteht darin, das Knochenvolumen zu erhalten und damit dann auch optimale Voraussetzungen für das Einsetzen eines Implantats zu schaffen.

Dafür wird direkt nach der Zahnextraktion das Zahnfach mit körpereigenem Knochen, Knochenaufbaumaterial oder einem Konzentrat von Regenerationszellen, welches aus dem Patientenblut gewonnen wird (PRF = Plasma Rich in Factors) aufgefüllt. Letzteres ist hier zu bevorzugen, da bei der Entnahme von körpereigenem Knochen ein zweites Wundgebiet geschaffen werden würde, was nach Möglichkeit vermieden werden sollte und fremdes Knochenersatzmaterial später mit großer Sicherheit wieder entfernt werden muss. Vielen Studien haben in der letzten Zeit den positiven Effekt von PRF, welches in der MKG Praxisklinik Dr. Kawa eingesetzt wird, auf die Knochenregeneration gezeigt. Anschließend wird die Wunde mit einer Naht verschlossen, die in der Regel nach etwa einer Woche entfernt werden kann, da die Mundschleimhaut unmittelbar beginnt, die betreffende Stelle zu ummanteln und damit natürlich zu verschließen. In einigen Fällen kann auch die Transplantation von Weichgewebe, beispielsweise aus dem Gaumen, oder das Verwenden einer Membran, sinnvoll sein.

Die MKG Praxisklinik Dr. Kawa verwendet die PRF-Methode mit einem Gerät der neuesten Generation. Durch den Einsatz dieses Verfahrens kann der Bedarf an aufwendigen Knochenaufbauverfahren nach einer Zahnentfernung deutlich abnehmen. Zusammengefasst kann man also sagen, dass eine Socket Preservation bei der Zahnentfernung die Knochen- und Weichgewebesituation sichert und somit das Einbringen eines Implantats sehr oft deutlich vereinfacht. Die Methode ist für den Patienten meistens die bessere und günstigere Wahl als ein späterer aufwendiger Knochenaufbau (Augmentation).

Als Ridge Preservation bezeichnet man das oben beschriebene Verfahren, wenn größere Strecken behandelt werden, also mehrere aufeinander folgende Zähne entfernt werden mussten. Dann dient die Ridge Preservation der Erhaltung und der Regeneration des Kieferknochens. Im Prinzip funktioniert diese Technik also genauso wie die Socket Preservation.

Anders als bei der Socket Preservation ist es bei der Ridge Preservation jedoch häufiger notwendig Membranen oder Knochen- bzw. Knochenersatzmaterial zu verwenden, da die Defekte größer sind. Die Wunde wird auch in diesem Verfahren mit Nähten verschlossen, die nach ca. einer Woche entfernt werden , da die ehemalige Stelle des Zahns nach kurzer Zeit von der Mundschleimhaut auf natürliche Weise versiegelt wird.

Wie das Verfahren in Ihrem individuellen Fall möglich ist und durchgeführt werden kann, klären wir in der Praxisklinik Dr. Kawa mit Ihnen innerhalb eines umfangreichen Vorgesprächs und nach einer gründlichen Untersuchung. Sollte diese Methode angewendet werden können, stellt sie im Vergleich mit einem Knochenaufbau wie erwähnt die bessere Wahl dar, da sie weniger aufwendig und damit auch weniger kostenintensiv ist.

Ist der Kieferknochen für eine Implantation zu schmal, so kann er unter Umständen durch eine Knochenspreizung (Bone Spreading) in der Breite geweitet werden. Hierbei wird eine „spezielle Klopftechnik“ angewendet, um den Kieferknochen für das Einbringen des Implantats vorzubereiten. Beim Bone Spreading wird der schmale Kieferknochen mit Hilfe spezieller Meißel in ein inneres und ein äußeres Blatt gespalten. Das Zahnimplantat wird dann in den entstandenen Spalt eingebracht. Die verbliebenen Hohlräume können mit Partikeln aus körpereigenem Knochen oder Knochenersatzmaterial gefüllt werden. Die Klopftechnik ist für den Knochen sehr schonend ist, da kein Knochen „weggebohrt“ wird. Häufig wird die Klopftechnik vom Patienten als unangenehm empfunden, so dass sich eine milde Sedierung (Dämmerschlaf) empfiehlt.

Um schließlich die Zahnkrone, Brücke oder Prothese auf dem Zahnimplantat befestigen zu können, muss das Implantatgebiet nach der Einheilung noch einmal eröffnet werden, um die Implantate sichtbar zu machen. Das geschieht mit einem winzigen Schnitt. In lokaler Schmerzausschaltung wird dann der Implantatkopf freigelegt und ein spezieller Zahnfleischformer aufgebracht. Das Zahnfleisch wächst um diesen Gingivaformer, wie um einen Zahn herum. Bereits nach 14 Tagen kann Ihr behandelnder Hauszahnarzt dann mit der prothetischen Versorgung beginnen. Das feste Zahnfleisch um das Implantat schützt das Implantat wirksam vor mechanischen und bakteriellen Belastungen.

Ist bei Patienten eine Knochenspreizung nicht möglich, so kann ein größeres Knochenstück von einer anderen Stelle des Körpers entnommen werden – zumeist vom inneren Kieferwinkel. Nachdem der Knochenblock angepasst wurde, wird er mit kleinen Zugschrauben an der gewünschten Stelle im Kiefer fixiert. Der Knochenblock muss in der Regel erst drei Monate einheilen, bevor die Zugschrauben entfernt und das Implantat eingebracht werden kann. Auch hier kann es in der Einheilphase ratsam sein, den Knochen mit einer Membran gegenüber äußeren Einflüssen zu schützen.

Ihre weiteren Fragen rund um die Themen Knochenaufbau, Implantation und Zahnimplantate beantworten wir gerne in Abstimmung mit Ihrem behandelnden Hauszahnarzt in einem persönlichen Gespräch.

Als eines von mehreren Verfahren zum Knochenaufbau im Kiefer bietet die Praxisklinik Dr. Kawa den sogenannten Sinuslift an. Diese Operationsmethode der Kieferchirurgie dient dem Knochenaufbau in der Höhe im Oberkieferseitenzahnbereich. Wenn das Knochenangebot im Oberkiefer nicht ausreicht, wird der Sinuslift angewendet, um das Implantatlager zu vergrößern und das Zahnimplantat in angemessener Länge fest im Oberkiefer zu verankern.

Die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) ist ein luftgefüllter Hohlraum des Gesichtsschädels. Die Kieferhöhle verdeutlicht, dass der menschliche Körper im Sinne eines Leichtbauprinzip aufgebaut ist. Kommt es zu einem Zahnverlust im Oberkieferseitenzahnbereich, so reduziert sich aufgrund der fehlenden Beanspruchung der Oberkieferknochen. Die verbleibende Knochenhöhe beträgt dann häufig nur noch wenige Millimeter, so dass ein Zahnimplantat dort ohne Sinuslift nicht sinnvoll eingebracht werden kann. Man unterscheidet zwischen dem externen Sinuslift und dem internen Sinuslift.

Beim äußeren Sinuslift (externer Sinuslift) handelt es sich um das aufwendigere Verfahren. Es findet in der Regel Anwendung, wenn der Restknochen nur noch sehr geringer Höhe vorhanden ist. Nachdem der Kieferchirurg das Zahnfleisch abgeklappt hat, legt er ein Knochenfenster zur Kieferhöhle an, in dem sich die Kieferhöhlenschleimhaut darstellt. Diese wird vorsichtig vom Knochen abpräpariert und nach oben angehoben (Lift). Dadurch entsteht ein durch die Membran begrenzter Hohlraum. Dieser wird mit körpereigenem Knochen oder Knochenersatzmaterial aufgefüllt. Der Eingriff erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung und ist für den Patienten völlig schmerzfrei. Auf Wunsch kann die Operation in der Praxisklinik Dr. Kawa auch in Analgosedierung oder Vollnarkose erfolgen.

Der innere Sinuslift (interne Sinuslift) ist für den Patienten in den meisten Fällen weniger belastend, da die Beschwerden nach der Operation hier geringer ausfallen. Der interne Sinuslift erfolgt über den Bohrstollen, in den später das Zahnimplantat eingebracht werden soll.

Mit einem Instrument (Stössel) und einem chirurgischen Hammer wird mittels einer speziellen Klopftechnik der Knochen vorsichtig nach oben zur Kieferhöhle gedrückt. Ganz entscheidend ist, dass die Schneider‘ sche Membran dabei nicht verletzt wird. Der interne Sinuslift ist ebenfalls eine anspruchsvolle Technik, die einen erfahrenen Kieferchirurgen voraussetzt. Beim internen Sinuslift sind die postoperativen Folgen (Schwellung) für den Patienten wesentlich geringer. Die Klopftechnik ist für den Knochen sehr schonend, da hier nichts „weggebohrt“ wird. Dennoch wird sie häufig von Patienten als unangenehm wahrgenommen, so dass sich eine milde Sedierung (Dämmerschlaf) empfiehlt.

Über die Voraussetzungen für den Sinuslift und seine mögliche Anwendung informieren wir Sie gerne in Zusammenarbeit mit Ihrem behandelnden Hauszahnarzt in einem persönlichen Gespräch.

Ihr Experte für Knochenaufbau

Die Praxisklinik Dr. Kawa für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie in Freiburg bietet Ihnen unterschiedliche Methoden des Knochenaufbaus, die wir individuell für jeden Patienten auswählen und Ihnen gerne im persönlichen Gespräch erläutern.
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Die Praxisklinik für Mund-, Kiefer- und ästhetische Gesichtschirurgie

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